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Lächelndes Kind im Skioverall fährt im Schneepflug eine Anfängerpiste hinunter, ein Elternteil fährt hinter ihm Lächelndes Kind im Skioverall fährt im Schneepflug eine Anfängerpiste hinunter, ein Elternteil fährt hinter ihm

Kinder zum Skifahren anziehen: der Ratgeber von Kopf bis Fuss

Ein Kind, dem beim Skifahren kalt ist, sagt das oft nicht sofort. Es ist ins Spiel vertieft, in den Skikurs, in die Piste. Wenn es sich schliesslich beklagt, ist es schon durchgefroren, und der Tag ist gelaufen. Umgekehrt schwitzt ein Kind, das man zum Skifahren zu warm anzieht, im Skikurs und kühlt dann am Schlepplift oder im Sessellift aus.

Kinder zum Skifahren anziehen erfordert deshalb etwas mehr Methode als bei Erwachsenen. Hier ist der Ratgeber von Kopf bis Fuss, für warme, trockene Skitage ohne Tränen.

Warum Kinder schneller frieren

Drei Gründe erklären, warum ein Kind unter gleichen Bedingungen schneller auskühlt als ein Erwachsener:

  • Sein Körper ist kleiner: Im Verhältnis zu seiner Masse hat es mehr Hautoberfläche und verliert schneller Wärme.
  • Seine Belastung ist unregelmässig: Es wechselt zwischen Sprints, Stürzen, Warten unten an der Piste und Liftfahrten, mit grossen Schwankungen der Körpertemperatur.
  • Es regelt seine Kleidung nicht selbst: Es denkt weder daran, die Jacke zu öffnen, wenn ihm warm ist, noch daran, sie im Sessellift wieder zu schliessen.

Die Bekleidung muss diese Arbeit also übernehmen: den Schweiss selbstständig regulieren und auch im Stillstand isolieren.

Die erste Schicht: Shirt und Leggings aus Merino

Wie bei Erwachsenen beginnt alles mit der ersten Schicht. Sie muss die Haut trocken halten, und das schliesst Baumwolle aus: Ein verschwitztes Baumwoll-T-Shirt bleibt den ganzen Tag nass und kühlt das Kind bei jeder Pause aus.

Merinowolle eignet sich besonders gut für Kinder. Sie nimmt Schweiss auf, ohne sich nass anzufühlen, isoliert auch feucht weiter und kratzt dank einer Faser unter 19,5 µm nicht auf empfindlicher Haut. Das Top Kids 210 und die Leggings Kids 210 aus 100 % Merinowolle mit 210 g/m² bilden die ideale Basis für die Skibekleidung von Kindern. Für die Kleinsten bedeckt der Overall One Piece Merino 300 Kids den ganzen Körper in einem Stück, ohne freien Rücken, wenn sich das Kind bückt.

Wählen Sie die erste Schicht eng anliegend, mit Hautkontakt. Zwei Grössen grösser zu kaufen, „damit es hineinwächst“, ist keine gute Idee: Ist sie zu weit, zirkuliert kalte Luft, und der Schweiss wird schlechter reguliert.

Infografik mit Checkliste, um Kinder zum Skifahren anzuziehen: Helm und Halswärmer, Shirt und Leggings aus Merino, Mittelschicht, Skioverall, Fäustlinge und nur ein Paar Socken

Die Mittelschicht: je nach Wetter isolieren

An einem schönen Frühlingstag reichen erste Schicht und Skijacke. Bei Kälte kommt eine Mittelschicht dazu. Eine dicke Jacke aus Merinowolle wie die Ultra 300 Jacke Kids isoliert wirksam und bleibt atmungsaktiv: Das Kind kann im Skikurs schwitzen, ohne bei der Snackpause durchnässt zu sein.

Skioverall oder Jacke und Hose?

Für kleine Kinder hat der Skioverall echte Vorteile: Bei Stürzen dringt kein Schnee in den Rücken, und das Anziehen geht schneller. Ab 6 oder 7 Jahren ist die Kombination aus Jacke und Hose praktischer: Die Jacke lässt sich im Restaurant ausziehen, und die Bekleidung lässt sich dem Wetter anpassen. In beiden Fällen gilt dieselbe Regel: Die Aussenschicht muss wasserdicht und atmungsaktiv sein, die Wärmearbeit leistet die erste Schicht.

Die Füsse: ein einziges Paar Skisocken

Das ist der häufigste Fehler, mit den besten Absichten: zwei Paar Socken anziehen, damit das Kind nicht friert. Das Ergebnis ist das Gegenteil. Der Fuss wird im Schuh zusammengedrückt, schlechter durchblutet und kühlt schneller aus. Falten verursachen ausserdem schmerzhafte Druckstellen.

  • Ein einziges Paar hohe Skisocken aus Merino, wie die Skisocken Pro Team Ski 90 Kids.
  • Keine Leggings in Falten im Schuh: Sie enden oberhalb oder laufen glatt unter der Socke.
  • Jeden Morgen vollständig trockene Skischuhe: Nehmen Sie abends die Innenschuhe zum Trocknen heraus.

Hände und Kopf

  • Fäustlinge statt Fingerhandschuhe: Die Finger wärmen sich gegenseitig, und Kinder ziehen sie viel leichter an. Wählen Sie lange Stulpen, die über den Jackenärmel reichen.
  • Der Helm ist unverzichtbar. Keine dicke Mütze darunter: Sonst sitzt der Helm nicht richtig. Ein dünner Halswärmer schützt Hals und unteres Gesicht.
  • Eine warme Mütze für die Pausen und das Après-Ski, wie die Mütze Pollux aus Merinowolle.
Vater kniet vor einem verschneiten Chalet und hilft seiner Tochter in die Fäustlinge, Merino-Mütze und Kragen der ersten Schicht unter der Jacke sichtbar
Fäustlinge mit langen Stulpen, Halswärmer und Mütze für die Pausen: Hände und Kopf haben Vorrang.

Kinder zum Skifahren anziehen: die Checkliste für den Morgen

  1. Shirt und Leggings aus Merino direkt auf der Haut, dazu Unterwäsche ohne Baumwolle.
  2. Ein einziges Paar Skisocken, gut hochgezogen, ohne Falten.
  3. Mittelschicht je nach Wetter.
  4. Skioverall oder Skijacke und Skihose.
  5. Halswärmer, Helm und Skibrille.
  6. Fäustlinge, plus ein Ersatzpaar im Rucksack der Eltern.
  7. Sonnencreme und Lippenschutz, auch bei bedecktem Himmel.

Nach dem Skifahren: trocknen, lüften, waschen

Lassen Sie abends Innenschuhe, Fäustlinge und Helme fern von starker Hitze trocknen. Erste Schichten aus Merino müssen nicht täglich gewaschen werden: Auf einem Wäscheständer gelüftet, sind sie am nächsten Tag wieder einsatzbereit, ohne Geruch. Waschen Sie bei maximal 30 °C im Wollprogramm, ohne Weichspüler und ohne Trockner. Ein Wäschebeutel wie der Wool Care Bag schützt feine Gestricke.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine Baumwolle: Eine erste Schicht aus Merino, oben und unten, hält das Kind trocken.
  • Eine Mittelschicht nur bei Kälte, dazu eine wasserdichte Aussenschicht.
  • Ein einziges Paar Skisocken, Fäustlinge und ein Halswärmer.
  • Eine eng anliegende erste Schicht, weder zu gross noch zu eng.

Das ganze Sortiment für Kinder finden Sie in der Kinderkollektion. Für die Erwachsenen der Familie erklärt unser Ratgeber Skifahren richtig anziehen: das Zwiebelprinzip dieselbe Methode.

Häufige Fragen

Kann ein Kind Merinowolle direkt auf der Haut tragen?

Ja. Feine Merinowolle unter 19,5 µm ist weich und kratzt nicht. Sie eignet sich für empfindliche Haut und wird wie normale Unterwäsche direkt auf der Haut getragen.

Wie viele Schichten braucht ein Kind beim Skifahren bei −10 °C?

Drei Schichten: eine erste Schicht aus Merino oben und unten, eine warme Mittelschicht wie eine dicke Wolljacke und ein wasserdichter Skioverall oder eine Skijacke mit Skihose. Dazu kommen Halswärmer und Fäustlinge. Prüfen Sie regelmässig, ob dem Kind weder zu kalt noch zu warm ist.

Woran erkenne ich, dass mein Kind friert?

Fühlen Sie seinen Nacken statt seiner Hände: Kalte Hände sind normal, ein kalter Nacken zeigt, dass der Körper auskühlt. Blasse Lippen, Zittern, nachlassende Energie oder schlechte Laune sind ebenfalls Zeichen, dass es Zeit für eine Pause im Warmen ist.